Für den perfekten Burger reicht es nicht aus nur bestes Fleisch oder eine tolle Soße zu verwenden. Nein, ein perfekter Burger fängt beim perfekten Burger Bun an, also dem perfekten Burgerbrötchen. Ein perfektes Burger Bun kann man auch nicht kaufen, das muss man dann schon selber machen. Mein persönlicher Favorit ist dabei das Rezept von Thorsten, dem Betreiber von bbqpit.de. Zum “Verhängnis” ist mir dabei ein Grillabend bei einem Freund, der die Buns nach seinem Rezept gebacken hatte – danach war ich versaut für 0815 Supermarktware.

Die nächste Zutat für den perfekten Burger ist natürlich das Burger Patty, also die “Frikadelle”. Auch wenn TK Ware aus dem Supermarkt auf dem Grill gegart schonmal besser schmeckt als in der Pfanne, bleiben es immer noch dünne, kleine, Wasser verlierende, geschmacksarme Lappen. Kein vergleich dazu mit einem 160g bis 200g Patty aus Rinderhack mit einem Fettanteil irgendwo zwischen 20% bis 40%. Ich habe die Patties einige Zeit lang fertig geformt in der Metzgerei von Heiko Brath in Karlsruhe gekauft: http://www.partyservice-brath.de/. Dort erhält man 1A 160g Patties, auf Vorbestellung auch andere Gewichtsklassen. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, meine Patties selbst zu formen, da mir dies auch mehr Variationsmöglichkeiten beim Würzen bietet. Mein Rezept verrate ich weiter unten.

Nach der Grundausstattung eines Burgers kommt der restliche Belag. Hier gibt es zig leckere Varianten und der persönliche Geschmack spielt ja auch immer noch eine Rolle. Meine Burger belege ich gerne mit Rucola, statt Eisbergsalat, mit karamellisierten Balsamikozwiebeln, mit würzigem Cheddarkäse statt Schmelzkäsescheiben, mit gebratenen Bacon-Streifen und mit einer guten BBQ-Soße und/oder der tollen selbstgemachten Honig-Senf-Soße. Optional dürfen auf den Burger noch hauchdünn geschittene Tomatenscheiben oder Streifen von eingelegten Gurken. Auch dünne Scheiben einer Avocado sind eine leckere Belagvariante oder auch eine Guacamole kann als leckere Soßenalternative dienen.

Thorstens perfekte Burger Buns

Die perfekten Hamburgerbrötchen – Brioche Burger Buns

 

Selbstgemachte Burger Patties

Ich selbst bevorzuge Patties von 180g, die sind für meinen Geschmack nicht zu dick und nicht zu dünn und lassen sich noch gut mit handelsüblichen Patty-Pressen formen.

Für 10 Patties benötigst du demnach

  • 1,8 kg frisches Rinderhack, ganz gut eignet sich dafür der Rindernacken.

Das ganze wird in einer Schüssel mit den weiteren Zutaten gut durchgeknetet. Für die puristische Variante füge ich je Kilo Fleisch

  • 1,5 EL Salz und
  • 1 EL schwarzen Pfeffer, am liebsten frisch gemahlenen,

hinzu. Natürlich kann man bei belieben noch variieren mit Zutaten wie

  • fein gehackte Zwiebeln
  • Selleriesalz
  • Mais
  • Käsestückchen
  • Speckwürfel
  • Muskat
  • Rosmarin
  • Thymian

Nachdem das Hackfleisch gewürzt wurde, muss es noch geformt werden. Ich schlage die geformten Patties dabei gleich in Frischhaltefolie ein, um sie vor dem Grillen zum anfrosten für etwa zwei Stunden ins Gefrierfach bzw. den Gefrierschrank zu legen.

 

Karamellisierte Balsamico-Zwiebeln

Karamellisierte Balsamico-Zwiebeln

Sehr lecker sind auch die Zwiebeln nach dem Rezept aus dem Cowboy-Kochbuch:

http://www.amazon.de/gp/product/3868520759

Honig-Senf Soße

Nach Gefühl werden die folgenden Zutaten zu einer leckeren Soße kombiniert:

  • Honig
  • Senf
  • ein wenig Balsamico-Essig
  • Slaz, Pfeffer, etwas Knoblauch
  • Joghurt, Schmand oder Crème Fraîche

Es darf serviert werden 🙂

Viel Spaß beim Backen und Grillen! Und lasst es euch schmecken …